Das Spiel des Lebens

man-845847_1280Wir spielen das Spiel des Lebens, alle gemeinsam hier auf diesem Planeten.
Doch habt ihr auch gemerkt, dass sich die Spielregeln geändert haben bzw. ändern sollten?
Lange Zeit gaben wir uns ab mit dem profanem Gut-und-Böse;
Täter und Opfer in einer Welt der Machtlosigkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit.
Dieses Spiel mag ja spannend und lehrreich sein. Doch findet ihr nicht auch, dass wir nun lang genug nach diesen alten, auferlegten Spielregeln gespielt haben?

Wir sind nicht mehr klein und dumm, nicht mehr abhängig von Fremdbestimmung. Wir können unsere Selbstverantwortlichkeit mehr denn je annehmen und ausleben. Nun, in dieser Zeitqualität, haben wir mehr als je zuvor die Möglichkeit, unsere Ängste vor dem Unbekannten zu verwandeln in Bewusstsein über unsere Potentiale, dürfen nicht nur, sondern sollten nun auch, die Position des bewussten Schöpfers unserer Welt einnehmen. Denn keiner hat mehr Einfluss auf mich und mein direktes Umfeld, als ich selbst! Seien wir uns unserer Kraft als ein gleichwertiges Mitglied in einer globalen Familie bewusst!

Wir haben keine Zeit mehr, Schuld und Schuldigen oder Verlust und Verlierer zu suchen –
wir haben auch keine Zeit mehr, keine Zeit mehr zu haben…
Mit jeder Sekunde sollten wir, besonders in diesen Tagen, bewusst Sein, denn das unbewusste, unhinterfragte Tun und Walten hat unseren schönen Planeten und uns Menschheit in eine sehr, sagen wir mal, bezeichnende Situation gebracht.

Wir sind vollkommen (selbst-)hypnotisiert und dermaßen des-orientiert, dass wir zwar die Missstände in der Welt erkennen und wahrnehmen, doch irgendwie immer so weiter machen, wie bisher. Anstatt uns selbst zu programmieren, also unsere Einstellungen unserem natürlichen Wesen anzupassen und immer mehr zu verfeinern, folgen wir noch immer den von außen auferlegten Programmen, geben Selbstverantwortung und Selbstbestimmung ab und erwarten dafür eine (Selbst-)Sicherheit, welche jedoch allein durch die Abwesenheit von Selbstverantwortung und Selbstbestimmung gar nicht mehr sein kann.

Umso mehr sollten wir uns nun erheben aus unserer Knechtschaft des Getrennt-Seins, uns aufrichten, über Richtig und Falsch, Oben und Unten, Gut und Böse, darüber hinweg schauen, um die Welt in ihrer tatsächlichen Wirk-lichkeit betrachten zu können. Denn dort werden wir erkennen, dass das Täter-Opfer-Spiel nun lang genug gespielt wurde und wir uns dadurch weit genug entfernt haben von unserer wahren Natur.

In Wirklichkeit sind wir, und im Grunde unseres Herzens können wir es alle spüren, das Wunderwerk Mensch mit unerschöpflich vielen Möglichkeiten uns zu entfalten und zu entwickeln. Jeder von uns mit Bedürfnissen, Hoffnungen und Gefühlen, gleich allein schon deswegen, weil wir eine Spezies sind.

Mit vollem Bewusstsein über die Kunst der (imaginären) Trennung – oder sehe ich das falsch?

Solange wir versuchen uns an den haltlosen Ufern festzuhalten, solang werden wir auch Instabilität erleben. Sie bröckeln, der Strömung wegen, und brechen nach und nach ab. Es ist nun an der Zeit in die Mitte des Flusses zu schwimmen und den Kopf über Wasser zu halten, Überblick zu bewahren. Denn in einem Universum aus tausenden von Möglichkeiten beruht die Beständigkeit auf der Bewegung, also auf der Tatsache, dass alles ein immer-währender Prozess ist…

Legen wir die Ketten dankbar ab, durch die wir lange Zeit einen Ersatzhalt fanden. Machen wir uns auf den Weg, geankert in unserer eigenen Mitte, frei von VorUrTeilen, neugierig und offen, unserem Wesen entsprechend.

Unsere Kinder machen es uns vor!

In Achtung und Liebe
an meine Mitmenschen

 

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